Wir schreiben das Jahr 1984
"Keine einzige Partei im Bundestag will es, trotzdem wird es jetzt bald in Kraft treten: " (Zitat Spiegel Online)
1&1 schreibt zurecht: "Auferstanden aus Ruinen...."
Falls jemand Lust sich diesen Artikel mit etwas Musik zu versüßen hier ein kleiner Tipp von mir: [klick hier]
Es ist nun doch so weit, am Mittwoch den 17.Feb. 2010 wurde das Zugangserschwerungsgesetz vom Bundespräsidenten Köhler unterschrieben. Wir können uns auf dunkle Zeiten gefasst machen voll Zensur und Überwachung. Daher habe ich auch den Titel gewählt. [Info zum Titel]
Was kann nun passieren?
Zunächst einmal werden die Provider die Techniken dafür umsetzen müssen, Webseiten sperren zu können. Sollte dies implementiert worden sein, werden diese von Seiten des Staates eine Liste erhalten, welche Webseiten "gesperrt" werden sollen. Es wird den Zugriff aus die Webseite komplett blockieren indem man einfach ein "Stoppschild" einblendet und das weiter surfen verbietet. Dies soll uns vor gefährlichen Webseiten schützen, die z.B. Kinderpornographische Inhalte verbreiten.
Wer entscheidet welche Webseiten auf den Index kommen?
Das BKA wird diese Liste erstellen und an die einzelnen Provider (ISPs) verteilen. Ich hoffe sehr, dass das Übertragungsverfahren über einen sicheren Kanal läuft und die Liste nicht irgendwann auf Wikileaks oder ein BKA Beamter via Motorrad-Kurier den USB Stick vorbei bringt.
Was bringt die Zukunft?
Wir schreiben das Jahr 1984 und es ist düster. Das war der erste Schritt in die falsche Richtung. Wenn das BKA die Listen verwaltet, wer garantiert das dort nicht meine Seite drauf landet oder deine Webseite. Wer schaut dem BKA auf die Finger, dass diese Zensur nicht zu politischen oder wirtschaftlichen Zwecken ausgenutzt wird?
Wie kann ich sichergehen, dass ich unzensiert im Internet surfen kann?
Ich denke, alle die sich nur ein wenig mit dem Aufbau des Internets beschäftigt haben, stellen sich diese Frage erst gar nicht.
Aber ich werde trotzdem auf diese Frage etwas näher eingehen. Die Zensur wird sich höchstwahrscheinlich auf die vom Provider vorgegeben DNS Server auswirken. Das heißt, sollte man den DNS Server vom eigenen Provider nutzen, ist man der Zensur unterlegen.
Zwischenfrage: Deutscher Staat vs. Google INC.
Google hat es natürlich mal wieder geschickt gemacht, einen öffentlichen DNS Server zur Verfügung zu stellen. Die IP des Google DNS Servers ist: "8.8.8.8" (diese IP ist einfach zu merken)
An alle Experten: "Ich weiss, es ist möglich einen eigenen DNS Server aufzusetzen und/oder einen ausländischen zu nutzen.
Doch ich empfehle aus Bequemlichkeit den Google DNS Server, dieser ist in nur ein paar Klicks installiert für erfahrene PC Benutzer.
*** NEUHEIT *** FreeUrsula *** NEUHEIT ***
Alle die diesen DNS Server nicht selbstständig eintragen können, nicht die Flinte ins Korn werfen, habt Geduld.
Ich werde in den nächsten Wochen ein Tool (FreeUrsula) für Windows veröffentlichen, das dies automatisch macht. Eine einfache Installationsroutine führt einen durch den FreeUrsula Installationsprozess des DNS Servers. Am Ende erhält man eine Statusanzeige in der Windows Taskbar, die entweder Grün für "ich surfe ohne Zensur im Internet" oder rot "ich surfe mit Zensur im Internet" leuchtet. Durch einen einfachen Klick auf die Statusanzeige kann man von dem "zensierten Internet" in den "unzensierten Internet" Modus umschalten.
Der Name des Programms ist noch nicht definitiv festgelegt, vielleicht kommen ja ein paar gute Zusendungen von Euch
So viel für Heute.
Hier noch ein paar Musikalische Meisterwerke
[Lied]
--
thx for the phish
[Honeystats.info] update
Wie ich gerade gelesen habe schreibt auch 1&1 über den "Htaccess Generator" von Honeystats.info
Hier nochmal mein Artikel zum Nachlesen: Hier
Botnetzbetreiber von BKA hochgenommen
Wir ich heute bei heise.de gelesen habe ist wieder ein deutscher Botnetzbetreiber geschnappt worden.
Die Razzia wurde nach einer einjährigen Observation eines deutschsprachigen Forums durchgeführt. Betroffen waren fast 50 Wohnungen in Deutschland und Österreich.
Das wars mit der "Elite Crew 1337"
Und so was schimpft sich echt noch "Elite". Jetzt helfen euch auch nicht mehr eure billigen Proxy.
Conficker größte Bedrohung im Netz
Heute Nachmittag wurde von GMX und WEB.DE ein Artikel herausgegeben der besagt:
Conficker sei laut Experten die momentan größte Gefahr im Internet.
Was tut Conficker?
Nun im Moment tut der Wurm nichts weiter, als immer neue PCs zu infizieren. Wer hinter diesem Wurm steckt und wann er aktiv wird, das weiß allein der Programmierer des Wurms, der zum Leitwesen der Behörden auch weiterhin unbekannt ist.
Bisher schlummert Conficker in den Rechnersystemen und keiner weiß was passieren wird wenn der Wurm aktiv wird. Tatsache ist, dass der Wurm auch kein halt vor Behörden wie „Royal Navy, Bundeswehr oder Krankenhäusern.“ macht.
Was kann man gegen Conficker unternehmen?
Man findet ab heute, einen kostenlosen sofort Test für den Conficker-Wurm unter den Adressen:
http://scan.web.de
http://scan.gmx.de
Um einen Wiederbefall zu vermeiden, helfen die üblichen Maßnahmen. Das heißt, sein Anti-Viren-Programm immer auf den neuesten stand halten und regelmäßig einen kompletten Systemcheck durchführen. Auch gratis Anti-Viren-Programme können in der Regel Conficker inzwischen erkennen und beseitigen.
quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Conficker
http://presse.web.de/de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/9210902.html
DSL Honeypot goes Botnetzprovider.de
Ich setze nun die Reihe fort mit den Berichten über meine HoneyPots.
Heute geht es um den DSL HoneyPot.
Ich habe mich gegen "nepenthes" entschieden, da ich einen anderen Weg einschlagen möchte.
Daher verwende ich einen HoneyPot, der es auch zulässt unbekannte Angriffe mit zu protokollieren und auszuwerten.
In der HoneyPot-Szene sollte "honeytrap" bekannt sein. Er zeichnet sich vor allem durch seine verschiedenen Einsatzmöglichkeiten aus.
Er ermöglicht es seinem Betreiber unbekannte Angriffe zu sammeln und auszuwerten. HoneyTrap emuliert verschiedene Dienste auf diversen Ports. Das schöne dabei ist, man kann dem Honeypot selber "response" einpflegen, die er zurück gibt, wenn der jeweilige Port angesprochen wird.
Doch das kann " "nepenthes"" auch, warum sollte man dann "honeytrap" verwenden?
Mir geht es um die undokumentierten Angriffe die "honeytrap" mit protokolliert. Gestern sind wieder verschiedenste Angriffe auf Ports jenseits von Port 1000 bei mir ein getrudelt.
Durch eine Echtzeit IRC Protokollierung, kann ich schon frühzeitige Angriffswellen erkennen und versuchen mehr über die Art des Angriffes in erfahrung zu bringen.
Des weiteren kann man, bei einer solchen Angriffswelle, gerne mal die "response" ändern und beobachten wie der Angreifer darauf reagiert.
Hier mal ein kleiner Logauszug von gestern:
Okt 20 02:59:15 [2009-10-20 02:58:22] 1433/tcp Connection from 219.148.108.143:3474 accepted.
Okt 20 02:59:17 [2009-10-20 02:58:25] * 1433/tcp 349 bytes attack string from 219.148.108.143:3474.
Okt 20 02:59:19 [2009-10-20 02:58:25] 1433/tcp Connection from 219.148.108.143:4080 accepted.
Okt 20 02:59:21 [2009-10-20 02:58:28] * 1433/tcp 349 bytes attack string from 219.148.108.143:4080.
Das wars zu dem DSL "honeytrap", ich werde euch auf dem laufenden halten, was meine HoneyPot Serie angeht.
KW 38 – Top 10 – RFI Patterns
//administrator/components/com_pollxt/conf.pollxt.php?mosConfig_absolute
/?sourcedir
/errors.php?error
/includes/functions_install.php//modules/vwar/admin/admin.php?vwar_root
//program/modules/mods_full/shopping_cart/includes/login.php?_SESSION%5Bdocroot_path%5D
//errors.php?error
/images/evil.php?
/index.php?body
/administrator/components/com_virtuemart/export.php?mosConfig_absolute_path
/enc/content.php?Home_Path
GreeSec.de IT Security
UPDATE: Die Firma GreeSec wurde leider aufgelöst
Nun ist es entlich soweit, die Firma steht.
Nach langem hin und her haben wir am 17.August.2009 die Firma GreeSec GbR (GreeSec.de) gegründet.
Wir nutzen unser HoneyPot System um Angriffe auszuwerten und zu analysieren. Nach einer gründlichen Analyse werden die Betreiber / Owner der jeweiligen Server / Systeme angeschrieben.
Sollten die Besitzer der Server / Systeme sich um das Problem nicht selber kümmern können, übernehmen wir gerne die Absicherung der Systeme.
Diesen Service bieten wir z.Z. an:
* Security Consulting
* Langfristige Wartung Ihrer Systeme
* Angriffsanalysen
* Bedrohungsanalysen
* Sicherheitsüberprüfung Ihrer Systeme
* Schnelle Hilfe bei akuten Sicherheitsproblemen
Besuchen Sie uns auf unsere Home Page unter GreeSec.de
Anti-Sec Hackergruppe
"Die öminöse Gruppe Anti-Sec macht weiter von sich Reden. Die von einigen Sicherheitsspezialisten für unverzichtbar gehaltene Politik der "Full Disclosure" bei Schwachstellen arbeite nur der Sicherheitsindustrie in die Arme, klagt die Gruppe im Rahmen ihres Hacks des US-Bildhosters Imageshack am vergangenen Wochende an. Die vollständige Offenlegung mit Veröffentlichung von Exploits diene nur dazu, Schreckenszenarien zu malen, um Leute zum Kauf einer Firewall, Antiviren-Software und der Beauftragung von Auditing-Dienstleitstungen zu bringen." (c) Heise.de
So weit spricht Heise davon, aber haben wir davon zu halten?
Die Jungs und Mädels von Anti-Sec versuchen mit allen Mitteln, sich in der Szene bekannt zu machen. Der Hack von Imageshark war sauber durchgeführt worden, doch was hat das ganze bezweckt?
Wollten Sie uns nur sagen: "Seht her, die Offenlegung von Exploits ist nicht der richtige Weg?"
Meiner Meinung nach, ist das der falsche Ansatz. Es wird so viel kriminelle Energien in diese Hacks gelegt, dass man dieses Talent lieber dafür verwenden sollte, das Internet sicherer zu machen.
Es ist wichtig, dass jeder die Möglichkeit hat, schnell und effektiv auf neu erkannte Sicherheitslücken zu reagieren.
Dazu ist es nun mal nötig Exploits und Sicherheitslücken gesammelt vor zu finden. Also können wir froh sein, das milw0rm wieder online ist.
Ich sehe es auch als problematisch an, dass es "Skript-Kiddies" leicht gemacht wird, Exploits schnell und effektiv anzuwenden.
Doch die komplette Einstellung der Offenlegung der Exploits kann ich nicht befürworten.
Milw0rm.com ist wieder online
Update: 10.Juli.09 18:31 Milw0rm ist wieder online.
Leider müssen wir jetzt, auf eine gute und oft besuchte Webseite verzichten.
Milw0rm.com ist offline.
Grund für die Abschaltung?
Der Autor der Webseite hat geschrieben, dass er keine Zeit mehr für das Projekt hat und dass seine Exploits dadurch verzögert veröffentlicht werden, was nicht in seinem Sinne ist. (link)
Was für Alternativen haben wir jetzt?
Es bleibt uns immer noch "Packet Storm" , inklusive Twitter
u.a.
Französischer ADSL Provider blocked Deutsche IP Ranges
... aus bestätigten Quellen habe ich erfahren, dass der französische ADSL Anbieter http://www.Free.fr ganze IP-Ranges aus Deutschland auf DNS Ebene blockt.
Arcor grüßt alle Franzosen

Was kann man dagegen unternehmen?
Für alle Franzosen die doch gerne mal wieder auf deutschen Webseiten surfen wollen, empfehle ich:
http://www.opendns.com/
Die Franzosen mal wieder... unsere Lieblingsnachbarn.