BotNetzProvider.de Ein Security Blog über Honig-Töpfe (honeypots) , Bots und Bitcoin

3Nov/118

Ist deine E-Mail Adresse gehackt, überprüfe es bei pwnedlist.com

pwnedlist.com Bild

https://pwnedlist.com ist ein Service von Alen Puzic und Jasiel Spelman. Beide arbeiten bei DVLabs.

Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, alle veröffentlichten Pastbin / Torrent Dateien die sensible E-Mail Adressen und Passwörter enthalten zu sammeln. Auf diesem Wege werden, von Zeit zu Zeit, immer wieder "Full disclosure" Artikel veröffentlicht von Hackergruppen.

Puzic schreibt: "Ich habe versucht innerhalb von 2 Stunden so viele Daten wie möglich zu sammeln und bin auf 30.000 Benutzernamen und Passwörter gestoßen." Weiterhin schreibt er, dass wöchentlich ca 40.000 neue E-Mail Adressen und Benutzernamen dazu kommen.

Die pwnedlist.com Datenbank enthält ca 5 Millionen gehackte E-Mail Adressen und Benutzernamen. Durch die Eingabe seiner E-Mail Adresse oder Server Benutzernamen, kann man feststellen, ob diese irgendwo im Netz bekannt sind.

Auf der Webseite pwnedlist.com selber, werden keine sensiblen Benutzerdaten und Passwörter gespeichert. In der Datenbank ist lediglich der Hash zu der E-Mail Adresse / Benutzernamen gespeichert und ob diese im Netz bekannt ist. Die Datenbank gibt lediglich ein "JA" oder "NEIN" zurück, so Puzic.

Was sollte ich machen, wenn meine E-Mail Adresse dort gelistet ist?
Keine Panik! Das die Adresse in der Liste erscheint, heißt noch nicht, dass diese auch von Hackern missbraucht worden ist. Man sollte sofort das Passwort des besagten Accounts / E-Mail Adresse ändern. Natürlich sollte man auch alle seine anderen Passwörter einmal ändern, da es nicht ausgeschlossen ist, dass diese auch missbraucht worden sind. Gerne wird auch nur ein Passwort für alles verwendet, dann muss man all seine Dienste die man mit diesem Passwort geschützt hat ändern.

Die beiden Sicherheitsexperten wollen in Zukunft Updates auf Twitter veröffentlichen. Ihr Twitter Account: @pwnedlist

Die Webseite ist wieder ein gutes Beispiel, dass man verschiedene Passwörter für verschiedene Online-Dienste nutzen sollte. So sollte man für sein E-Mail Postfach ein anderes Passwort verwenden, wie z.B. für sein Ebay Account.

Wie sieht ein sicheres Passwort aus?
Ein sicheres Passwort sollte aus mindestens 9 Zahlen & Buchstaben (Groß+Kleinschreibung) bestehen. Der einfachste Weg sich ein sicheres Passwort zu merken ist, sich einen Satz zu merken und dann ein paar Sonderzeichen bzw. Zahlen hinzufügen.

Beispiel:

Satz: "Mein Hund hat die Katze des Nachbarn gebissen"

Wir nehmen nun die Anfangsbuchstaben des o.g. Satzes: MHhdKdNg und fügen am Ende noch ein "!" hinzu. Dann erhalten wir:

Passwort: MHhdKdNg!

Gerne kann man hier noch eine Zahl mit einbringen, z.B. "MHhdKdNg2011!"

Update:
http://blog.botnetzprovider.de/2014/04/08/millionen-von-geklauten-e-mail-konten-und-passwoerter-ist-dein-postfach-auch-dabei/

26Okt/110

Google Halbjahres Bilanz

Report zur Herausgabe der Benutzerdaten

Google hat im ersten Halbjahr 2011 über 6000 Anfragen bekommen, Benutzerdaten zur strafrechtlichen Verfolgung heraus zu geben. Dies geht aus dem offiziellen Bericht von Google hervor. Dies ist eine Steigerung von 29% im Vergleich der letzten 6 Monate.

5950 Anfragen waren von US Strafverfolgungsbehörden. Es wurde um die Herausgabe von über 11000 Benutzerkonten, bei Google und Youtube gebeten.

Google ist diesen Anfragen in 93% der Fällen so schnell es ging nachgekommen.

Die zweithöchste Anfrage an Google kam aus Indien mit über 1700 Anfragen bezüglich der Herausgabe von über 2400 Benutzerkonten. England hat nach Indien über 1200 Anfragen an Google gestellt.

Google ist die einzige große Internet Firma, welche einen transparenten Bericht, über die herausgegebenen Daten veröffentlicht. Was machen andere Firmen? Alles still und heimlich?

Weitere Links:
Transparency Report (raw data)

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19Jun/110

Lulzsec

In den letzten Tagen sind die Jungs und Mädels von "Lulzsec" wieder sehr aktiv gewesen. Lulzsec's neusten kriminellen online Angriff ist der Australische Domainregistrar und Webhoster "Distribute.IT" zum opfer gefallen. Dort konnte die Hacker-Gruppe 62.000 E-Mail Adressen und Passwörter entwenden. Betroffen waren unter anderem einige Universitäten und Regierungseinrichtungen. Der Webhoster "Distribute.IT" kommunizierte mit seinen Kunden, über eine eingerichteten Notfall-Blog: http://distributeitsupport.blogspot.com/

Zur Zeit ist die Webseite des Hosters immer noch "offline" nur der Notfall-Blog ist online.

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14Apr/110

Blogseiten Betreiber WordPress wurde gehackt

Heute hat auch Heise.de bestätigt, dass die Webseite wordpress.com gehackt worden ist.

Was muss ich machen, wenn ich einen Blog bei WordPress.com habe?

  • Das WordPress.com Login Passwort sofort ändern.
  • Sollte man das selbe Passwort auch auf anderen Webseite verwendet habe, diese Passwörter auch ändern.

Welche Daten wurden von den Hackern entwendet?

  • Laut heise.de wurden persönliche Informationen wie Telefonnummern nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht entwendet, den Diebstahl von Kreditkarteninformationen kann der Entwickler ausschließen.

Ist die Sicherheitslücke bei WordPress.com geschlossen?

  • Die Entwickler haben die zum Einbruch genutzten Schwachstellen nach eigenen Angaben mittlerweile geschlossen und sind weiter mit der Analyse des Falls beschäftigt. (Quelle:heise.de)

An wen kann ich mich wenden, wenn ich noch Fragen habe?

  • Aufgeregte Anwender und Blogschreiber sollten sich bei Fragen an den WordPress Support wenden
13Apr/110

Botnetzprovider neues Design

Schon lange war es fällig, ein neues Design zu implementieren. Ich habe mich nun für dieses Template entschieden und bin damit auch sehr zufrieden.

Ein wichtiger Punk bei der Umgestaltung ist, dass ich die Werbung komplett entfernt habe. Werbung wird mehr angezeigt, auch in den einzelnen Artikeln wird kein Werbeblock mehr zu finden sein.

Gerne nehme ich Werbeanzeigen gegen eine kleine Einpflegegebühr entgegen.

Als nächstes werde ich einen Artikel über eine einfache Virtualisierungslösung auf einem Linux System veröffentlichen. Als Grundlage dient mir VirtualBox und ein paar eigene Routingscripte und PHPVirtualBox als Verwaltungssoftware der einzelnen Virtuellen Boxen.
Ziel war es, nicht den ganzen Server zu virtualisieren, wie zum Beispiel mit XEN. Damit hat man die Freiheit, einfach durch den Kauf einer neuen IP (optional) ein neues System auf dem selben Server zu betreiben. Die Trennung zum Beispiel von Mailserver und Webserver je in einer eigenen Virtuellen Maschine.

7Apr/110

Anonymous nimmt Sony ins Visier – Live feeds vom Hacker IRC Server

Wie auf Heise beschrieben wurde zum öffentlichen DDoS'en gegen Sony aufgerufen.

Zur Zeit wird das ganze von einem Russischen IRC Server "anonops" koordiniert. Ich gehe davon aus das einige Sicherheits-Experten sich auch auf dem IRC Server befinden. Unter folgendem Twitter Link versuche ich neue Erkenntnisse und News zu dem Angriff live zu berichten.

"Live" Feed vom Hacker IRC Server hier: GO Twitter

(Zur Anonymisierung habe ich die Benutzernamen nicht mit übernommen)

UDATE:

Am 16.April 2011 so habe ich gerade auf dem IRC Server erfahren, wird zu einer Art weltweiten Sitzblockade in Sony Geschäften aufgerufen. Hier sind einige Flyer die für diese Aktion veröffentlicht worden sind:

Flyer zu "Worldwide sitins at Sony stores"
Flyer 1
Flyer 2

Aktuelle Infos dazu natürlich auch auf Twitter

17Jan/110

Google.com durchsuchen mit deutscher IP

Ich weiss nicht wie es Euch geht, wenn ich bei Google.com nach etwas suche, was nicht im deutschsprachigem Raum verfügbar ist, werde ich immer wieder auf Google.de umgeleitet.

Dies macht es schwierig, z.B. englische Texte und Dokumentationen zu finden. Wenn man sich überlegt, wass ich für einen Aufwand betrieben habe um auf google.com zu suchen, ist die Lösung hier einfach nur klasse.

Zunächst habe ich mich über Englische/Amerikanische Proxys verbunden oder die "Erweiterte Suche" von google.com genutzt. Auch habe ich meinen Amerikanischen VPN missbraucht um auf google.com zu suchen 🙂


Zur Lösung:

Mann kann mit der Google "no country relay" Option google.com aufrufen.
Dies mache man wie folgt:

http://www.google.com/ncr

Nun kann ich Google.com nach, nicht Geografisch gefilterte, Webseiten durchsuchen.

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29Sep/101

botfrei.de – jetzt auch im TV – Internet Provider ISP sagen Botnetzbetreiber den Kampf an

Es lief vor ein paar Tagen folgender TV-Spot:

Hierbei wird beschrieben, wie einige Provider vorgehen, wenn diese feststellen, dass ein DSL Benutzer mit einem Virus oder Trojaner infiziert ist (Bot).

Bei 1&1
werden infizierte Kunden, per E-Mail über den Vorfall informiert. Kunden von 1&1 bekommen eine E-Mail von der jeweiligen Abuse Abteilung mit der Information, dass ein Befund vorliegt und etwas mit dem DSL-Anschluss nicht stimmt. Um sicher zu stellen, dass es sich um eine authentische E-Mail von 1&1 handelt, wird die jeweilige Kundennummer mit in der Email angegeben.
1&1 Sperrt keine DSL Anschlüsse wegen eines Virenbefalls.

Bei NetCologne
sieht es schon wieder anders aus. Der Provider NetCologne sperrt Kunden, die befallen sind.
Die Frage stellt sich jetzt, wenn DSL Kunden keinen Telekom Anschluss mehr haben, sondern ein komplett Paket bei NetCologne, wie diese dann telefonieren können?
Laut dem Video, wird der infizierte Kunde auf eine spezielle Webseite von NetCologne weitergeleitet. So dass man davon ausgehen kann, dass der DSL Anschluss, an sich nicht gesperrt wird, sondern nur das "Surfen" eingeschränkt ist.

Im Video wird, wieder auf die Webseite Botfrei verlinkt und der "DE-Cleaner" wird erneut erklärt. [ LINK ]

Ich habe mir überlegt, ob es Sinn machen würde, ein Forum oder eine Mailingliste einzuführen. Auf der man sich anmelden kann und Fragen stellen kann zu Botnetzen oder wie man feststellen kann ob der eigene Rechner betroffen ist. Auch könnte man einige kleine Tutorials zu (früh)-Erkennung von Viren/Trojaner/Bot Infizierungen schreiben. Sollte Bedarf bestehen würde ich mich über Feedback freuen, per Mail oder als Kommentar.

Check-Liste, ob mein Rechner infiziert ist:

  • mein Rechner arbeitet sehr langsam (wird fremd gesteuert)
  • Meine Internetverbindung ist über Tage schon langsamer als sonst (Traffic-Klau)
  • Ich habe eine E-Mail von meinem Internet Provider bekommen
  • Mein Rechner stürzt oft ab und mein Anti-Viren Programm funktioniert nicht mehr richtig

Dies sind nur Anhaltspunkte, keine Garantie, das der Rechner infiziert ist. Bei weiteren Fragen könnt Ihr euch vertrauensvoll an ITS-Netzwerk wenden.

Ich sags ja, als Botnetzprovider hat man es echt nicht einfach, wenn sich jetzt auch noch die Bundesregierung einmischt. ^^

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15Sep/102

www.botfrei.de – GMX und WEB.DE nehmen Kampf gegen infizierte PCs auf

Heute 15.09.2010 wurde auf der deutschen Internetwirtschaft eco, das neue Anti-Botnet-Beratungszentrum vorgestellt.

Presse Link

"Das Anti-Botnet-Beratungszentrum hilft Ihnen, Botnet-Infektionen von Ihrem Computer zu entfernen. Dazu arbeiten wir mit verschiedenen Internetzugangsanbietern zusammen, die betroffene Kunden informieren."
(Zitat)

Dazu wurde speziell für infizierte Kunden ein "DE Cleaner" entworfen. Dieser soll Kunden helfen, Viren und Trojaner noch effektiver zu finden und zu löschen. Dieser DE-Cleaner wurde in Zusammenarbeit mit Norton Anti-Virus entwickelt.

Es kann beim benutzen des DE-Cleaners von Botfrei.de zu System-Problemen kommen, daher bitte vorher immer ein Backup durchführen.

Weltweit sind mehrere Millionen Computer Teil eines Botnetzes. "Botnetze sind aktuell eine der größten Gefährdungen für das Internet und die daran angeschlossenen Infrastrukturen. Um sich gegen Botnetze zu wappnen, brauchen die Bürger vor allem Aufklärung, Beratung und aktive Unterstützung. Das Anti-Botnet-Beratungszentrum leistet genau dies und wird das Internet ein Stück sicherer machen", erklärt Horst Flätgen, Vizepräsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik.

...jetzt werde ich doch arbeitslos und kann meinen Botnetzprovider an den Nagel hängen ...

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/* google like button API */